herr wichmann aus der dritten reihe: Wichmann und wahlkreis

wichmann und wahlkreis

HENRYK WICHMANN, MDL

Geboren 1977 in Templin. 1997 Abitur an der Pestalozzi Gesamtschule in Lychen, von 1999 bis 2006 Studium der Rechtswissenschaften an der Berliner Humboldt Universität, 2007 erstes juristisches Staatsexamen, seit 2008 im juristischen Vorbereitungsdienst des Landes Brandenburg.

1994 trat Henryk Wichmann als 17-Jähriger der CDU und der Jungen Union bei, 1997 Pressesprecher der Jungen Union Brandenburg. 1998 wurde er als jüngstes Mitglied in den Kreistag Uckermark gewählt, dem er bis heute angehört, seit 2003 als stellvertretender Vorsitzender, seit 2007 als Vorsitzender der CDU-Fraktion. Dem Kreisvorstand der CDU Uckermark gehört Henryk Wichmann seit 1999 an, seit 2006 als stellvertretender Vorsitzender; seit 2009 ist er zudem Mitglied des Landesvorstandes der CDU Brandenburg. 2002 kandidierte er für das Bundestagsdirektmandat im Wahlkreis Uckermark/Oberbarnim – ein weitgehend aussichtsloses Unterfangen, das von Andreas Dresen in dem Film „Herr Wichmann von der CDU“ dokumentiert wurde und seinem Protagonisten einige Bekanntheit und zeitweise eine eigene Rubrik in der TAZ bescherte.

Bei den Brandenburger Landtagswahlen 2009 trat Henryk Wichmann als Kandidat der CDU für den Wahlkreis Uckermark III/ Oberhavel IV an und landete hinter den Kandidaten von Die Linke und SPD knapp auf dem dritten Rang. Bei 19 Landtagssitzen für die CDU reichte sein Landeslistenplatz 20 zunächst nicht für den Sprung in den Landtag; dieser gelang ihm dann als Nachrücker für einen Abgeordneten, der sein Mandat für die inzwischen zur Opposition gewordenen CDU nicht wahrnehmen wollte. Im Landtag ist Henryk Wichmann Stellvertretender Vorsitzender des Petitionsausschusses (A2) sowie Mitglied des Ausschusses für Inneres (A3) und des Rechtsausschusses (A4).

Henryk Wichmann ist verheiratet und hat drei Töchter.

WAHLKREIS 10 Uckermark III / Oberhavel IV

Henryk Wichmann ist Abgeordneter für den Wahlkreis 10 (Uckermark III/ Oberhavel IV) im Brandenburger Landtag. Dem Wahlkreis 10 sind Teile zweier Landkreise zugehörig:

Der nördliche Teil des Landkreises Oberhavel, der vor allem durch seinen Berlin benachbarten südlichen Teil in den vergangenen Jahren einen Bevölkerungsanstieg von 169.086 (1990) auf 203.124 (2010) zu verzeichnen hatte. 50% der Landkreis-Gesamtfläche von 1.795 km2 sind als Landschafts- und Naturschutzgebiete ausgewiesen, der größte Teil davon liegt im dem Wahlkreis 10 zugehörigen Norden mit den Städten Fürstenberg/Havel und Stadt Zehdenick sowie dem Amt Gransee und Gemeinden.

Der östliche Teil des Landkreises Uckermark, der mit einer Fläche von 3.058 km2 der größte Flächenlandkreis Deutschlands ist, bei einer gleichzeitig äußerst geringen Bevölkerungsdichte von 42 Einwohnern je km2 (im Bundesdurchschnitt: 229 Einwohner je km2). Die Bevölkerung ist von 170.409 im Jahr 1990 auf 129.738 im Jahr 2010 zurückgegangen, die Arbeitslosigkeit liegt bei 17,8%. Der Landkreis Uckermark ist als strukturschwach eingestuft, wirtschaftliche Kerne liegen in Schwedt (PCK-Raffinerie und Papierwerke) und Prenzlau (Solarmodule), also dem Wahlkreis 11 zugehörigen Teil des Landkreises. Dem Tourismus kommt wachsende wirtschaftliche Bedeutung zu. Zum Wahlkreis 10 gehören die Gemeinde Boitzenburger Land sowie die Städte Lychen und Templin, die Geburtsstadt Angela Merkels (siehe auch: „Herr Wichmann von der CDU“).

Insgesamt umfasste der Wahlkreis 10 bei den Landtagswahlen von 2009 in Brandenburg 46.500 Wahlberechtigte, die Wahlbeteiligung lag mit 62,4% knapp 5% unter dem Brandenburger Durchschnitt von 67%. Von den 27.820 gültigen Zweitstimmen entfielen 32,3% auf die SPD, 29,2% auf Die Linke und 22% auf die CDU. Die FDP kam auf 6,1%, Grüne/B90 auf 3,9%, Sonstige auf 5,6%.

Das Direktmandat nach den Erststimmen gewann der Kandidat der Linken mit 31,1%. Das Ergebnis für Henryk Wichmann lag mit 27,5% deutlich über dem Zweitstimmenergebnis der CDU.

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